Mit der Karikatur wird das Ergebnis der in den Thesen erwähnten Untersuchungen sehr anschaulich auf den Punkt gebracht:

Grafik: Jens Jordan [1]
„Energie ist billig und produktionsmächtig (1). Arbeit ist teuer und produktionsschwach… Darum wird jedes Unternehmen, das der Wettbewerb zur Minimierung seiner Produktionskosten anhält, versuchen, mit möglichst wenigen Mitarbeitern auszukommen und die anfallenden Arbeiten den in den Wärmekraftmaschinen und Transistoren des Kapitalstocks werkelnden „Energiesklaven“ aufzubürden. Oder es weicht in andere Länder aus, in denen die Arbeitskosten deutlich geringer sind.“
Reiner Kümmel, Professor für Theoretische Physik Universität Würzburg 2007 [2, S.77 f.]
(1) Reiner Kümmel hat statt des bei den Wirtschaftswissenschaften üblichen Begriffs "Produktionselastizität" aus Gründen der besseren Anschaulichkeit die Bezeichnung "Produktionsmächtigkeit" eingeführt.
Quellen:
[1] Grafik aus: Energie & Zukunft, Ausgabe 1, Juni 2006. Die verwendeten Zahlen stellen einen Mittelwert dar, bezogen auf die Gesamtwirtschaft der letzten Jahrzehnte in den großen Industrienationen.
[2] Reiner Kümmel: Energie und Wirtschaftswachstum, Skriptum zur Vorlesung "Thermodynamik und Ökonomie" an der Universität Würzburg.
Das Manuskript ist auf der Homepage von Reiner Kümmel zu finden. Zugangsdaten über kuemmel@physik.uni-wuerzburg.de.
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